Wann ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Ein schönes Lächeln überzeugt, in jedem Alter. Aber wenn der Punkt kommt, an dem die Zähne ihre natürliche Schönheit verlieren, muss man sich entscheiden, wie es weitergehen soll. Zwar zahlt die Gesetzliche Krankenversicherung die Regelversorgung beim Zahnarzt, aber die umfasst meist besonders kostengünstige Materialien und eine einfache Ausführung. Die Zahnschönheit steht da an zweiter Stelle.

 

Hier bietet sich eine Zahnzusatzversicherung an. So kann  man auch als Mitglied der GKV selbst entscheiden, welche Art von Zahnersatz verwendet wird. Der Zuschuss der Kasse bezieht sich nur auf den Befund, also bspw. das Schließen einer Lücke, und nicht auf die Art der Leistung (also Prothese, Brücke, Implantat usw.), sofern die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind. Mit Erspartem oder einer guten Zahnzusatzversicherung lassen sich die Lücken der im internationalen Vergleich noch durchaus ansehnlichen Gesundheitsversorgung durch die GKV schließen.

Ein Beispielfall: Wenn das Bonusheft vom Zahnarzt zehn Jahre lückenlos geführt wurde, gibt die Kasse zu einem Implantat zu Kosten von 2300 Euro einen Zuschuss von 363 Euro, der Eigenteil beläuft sich somit auf 1937 Euro. Selbst bei einem Inlay, das 320 Euro kostet und von der Krankenkasse mit 30 Euro bezuschusst wird, bleibt immer noch eine Eigenleistung von 290 Euro. Bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung beispielsweise bei der CSS steuern Kasse und Versicherung zu einem Implantat 2070 Euro bei, der Eigenanteil sinkt somit auf 230 Euro. Und ein Inlay wird mit insgesamt 288 Euro bezuschusst, kostet also nur noch 32 Euro.

Kurz gesagt: Wer beste Qualität will, muss selbst die Initiative ergreifen und sich zusätzlich versichern. Eine gute Versicherung hilft schneller, als man das Geld selbst angespart hätte.